Manuela Hartel
Listenplatz 56
Medien- & Performancekünstlerin
Manuela Hartel arbeitet an der Schnittstelle von Performance, Video, Raum und Musik. Sie studierte Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste München sowie Gesang und Performance am American Institute Wien und am CentroProfessione Musica Mailand. Ihre künstlerischen Arbeiten bewegen sich zwischen immersiven Videoinstallationen, audiovisuellen Bühnenbildern und performativen Interventionen im öffentlichen Raum. Hartels Werke wurden u.a. in der Pinakothek der Moderne München, im ZKM Karlsruhe, bei MUTEK Montreal, im MoCA Shanghai, auf der Venedig Biennale, im Neuen Museum Nürnberg und im Haus der Kunst gezeigt. Sie entwickelte Auftragsarbeiten für die Bayerische Staatsoper, Staatsoper Stuttgart, Greek National Opera, Deutsche Oper am Rhein und die Münchner Philharmoniker. Ihre Performances transformieren Kirchenräume, Museen, Wälder und urbane Kulissen in temporäre Erfahrungsräume. Als Performerin arbeitet sie mit Stimme, Text, Licht und bewegtem Bild – oft in Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Musikerinnen aus Neuer und elektronischer Musik, darunter Stavros Gasparatos, Anne Clark, Mark Andre, Rainer von Vielen u.a.. Zu ihren jüngsten Projekten zählen das raumgreifende, performative Video-Mapping für artcircolo im Schlossgarten Château d’Orion (Frankreich, 2024), eine Kooperation mit der Greek National Opera (2024) und das transformative Projekt RUACH – eine fortlaufende, künstlerische Forschung zu Inspiration und schöpferischer Präsenz, gefördert durch die Curt Wills Stiftung.
